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Der junge Aladin lebt in ärmlichen Verhältnissen in einer orientalischen Stadt. Trotz seiner Armut genießt er seine Jugend und lebt frei in den Tag hinein. Eines Tages jedoch nimmt sein Leben eine unerwartete Wendung. Ein vermeintlicher Onkel kommt in die Stadt und erzählt von einer alten Lampe, die in einer dunklen Höhle versteckt ist. Schnell überredet er den neugierigen Jungen, in die Tiefe hinabzusteigen.
Als Aladin das Gewünschte tatsächlich findet, offenbart die alte Leuchte ihre große Macht – sie hat nämlich einen Bewohner: In ihr haust ein Dschinn, ein mächtiger Flaschengeist. Einmal befreit, erfüllt er Aladin fortan jeden Wunsch und ein großes Abenteuer nimmt seinen Lauf.
Das Stück entführt kleine und große Zuschauer in die farbenfrohe und geheimnisvolle Welt des Orients. Regisseur und Autor Frank-Lorenz Engel schreibt eine spannende Fassung des berühmten Stoffes aus 1001 Nacht voller liebenswerter Figuren.

Premiere
21. MAI 2022, 19:30 Uhr

DAUER
maximal 2 Stunden
zzgl. 20 Minuten Pause (15 Minuten bei Schulvorstellungen)

Besetzung

Aladin Marcus Abdel-Messih
Prinzessin Sherazad / Stimme der Zauberkugel Victoria Grace Findlay
Samira, genannt Bubu, eine Meerkatze / Abdul, Aladins Freund Kristina Willmaser
Leila, Aladins Mutter Barbara Bach
Sultan Mustafa / Messut, ein Händler Helmut Potthoff
Sihr Fassad, Wesir und Zauberer Dieter Gring
Dschinn, Geist der Lampe Julian M. Boine
Suleiman, Erzieher der Prinzessin Detlev Nyga
Sklavinnen, Wachen, Scharfrichter und Stadtbewohner Rosalie Schulz
Fenja Kovacs-Jungbauer
Nahor Gerezghier
Johanna Basilico
Frederik Fauth
Dominik Hohenbrink
Laurine Heilig
  Buch / Regie Frank-Lorenz Engel
  Komposition Markus Syperek
  Choreographie Bart De Clercq
  Repetitor Vitaliy Baran
  Bühnenbild Hans Winkler
  Kostümbild Anke Küper, Kerstin Laackmann
  Maskenbild Wiebke Quenzel
  Regieassistenz/Inspizienz Tobias Rauch
  Kostümbildassistenz Anna Frauendorf
  Maskenwerkstatt Sonja Hernandez Cruz
  Technische Leitung Jan Langebartels
  Requisite Barbara Müller
  Ton Kevin Kenntemich
  Licht Markus Röschke
Pressestimmen
Hanauer Anzeiger

„Aladin und die Wunderlampe“ sorgt für gute Laune bei Festspielpremiere

(...) Der Geist aus der Flasche ist der Liebling des Publikums dass am Samstagabend im ausverkauften Amphitheater eine unterhaltsame und kurzweilige Inszenierung erlebte (...) So kommen die schillernden Kostüme, orientalisch glitzernd und herrlich bunt, wunderbar zur Geltung (dickes Lob an Anke Küper und Kerstin Lackmann) (...)
eine lustig verschnupfte Wahrsagekugel gibt dem Publikum gleich zu Beginn einen Vorgeschmack auf das, was in den kommenden 2 Stunden (inklusive Pause) geschehen wird: ein Junge reinen Herzens wird in eine Höhle steigen und dort eine Wunderlampe finden. (…) Tja, so eine Lampe hätte wohl jeder gern. Erst recht ein Bösewicht wie der Zauberer Sihr Fassad (Dieter Gring verkörpert den Unhold überzeugend) Punkt der sucht sich Komma um ans Zauber gerät zu gelangen Komma den jungen Aladin (einem strahlenden Marcus Abdel -Messih scheint die Rolle wie auf den Leib geschneidert) (...)
Nah am Original ist Regisseur und Autor Frank -Lorenz Engel geblieben. farbenfroh ist die Welt des Orients, die er gezaubert hat, geheimnisvoll und fantastisch gespickt mit gute Laune Songs wie „Kismet, das Schicksal meint es gut mit mir“ (...)

Kerstin Biehl, Yvonne Backhaus-Arnold

Kinzig News

Hier ist Dschinn, dein Hauptgewinn!
 
(...) Die Inszenierung, für die Intendant Frank -Lorenz Engel Buch und Liedtexte schrieb und auch selbst Regie führte, nimmt das Publikum auf beschwingte Weise mit in das Reich von 1001 Nacht. Sympathische Charaktere mit Witz und Charme, orientalische Klänge und zahlreiche Hingucker machen das Stück zu einem kurzweiligen Theatererlebnis im besten Wortsinn. Trotz der leichtfüßigen Verpackung wird der Wunsch des Menschen nach Freiheit und Selbstbestimmung zu einem zentralen Thema, das in verschiedenen Facetten auftaucht und „Aladin“ dadurch Tiefe verleiht (…) Hans Winkler, hat eine schlichte, orientalische Kulisse erschaffen, die im Laufe des Stückes mit wenigen, aber effektvollen Mitteln von Aladins eher ärmlichen Elternhaus, zum prachtvollen Sultanspalast und zur Schatzhöhle werden (...) Eine Handvoll bemerkenswerte Akzente, Ideen und Randnotizen: die Musik aus der Feder von Markus Syperek macht das Stück rund, ist mal schmissig -witzig, dann emotional und immer auf den Punkt. Die Meerkatze, der an Vorderzahn fehlt und die dadurch ganz entzückend lispelt, ist ein knuffiger Sympathieträger. sie und die Figur des smarten Gin, der in alle möglichen Rollen schlüpft, über die Bühne wirbelt und einfach gute Laune macht, haben das Zeug zum Publikumsliebling (...) Und last but not least: Szenen wie der fliegende Teppich, die Kamel und Geschenkeparade für den Sultan und ein Duett von Aladin undSherazad, dass sie mit Marionetten, die den beiden genau nachempfunden sind, begleiten, sind einfach sehenswert.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Phantastische Reise in den Orient
 
(...) Marcus Abdel-Messih, zum vierten Mal bei den Festspielen dabei, füllt seinen Part als Aladin optimal aus (...) Zu den beiden, die besonders herausragen, gehört der Dschinn (Julian M. Boine) (...) Überhaupt machen alle Schauspieler ihre Sache gut: Barbara Bach als allerdings Mutter, Kristina Willmaser als verhexte Zauberin Samira und treue Begleiterin Aladins, Helmut Potthoff als Sultan, Detlev Nyga als Eunuch und nicht zuletzt Victoria Grace Findlay als zauberhafte und bauchtanzende Sherazad Bilden gemeinsam ein hervorragendes Ensemble. Doch der zweite Star des Abends neben dem Dschinn ist der Bösewicht des Stückes Sihr Fassad (…) Festspiel Intendant Frank -Lorenz Engel, Regisseur und Verfasser der Texte zu Aladin, schrieb seinem Vorgänger im Intendantenamt mit dieser Figur eine perfekte Rolle. Dieter Gring ist als Schauspieler immer eine Bereicherung für die Festspiele... So verleiht er auch der Aladin-Inszenierung zusätzliche Qualität und Tiefgang (…) Die Präsentationen gelingen Engel mit Einfallsreichtum und ohne Kitsch… Dem Stück fehlt es nicht an Humor, doch überzogener Klamauk stört die Atmosphäre nicht. Außerdem wird darauf geachtet, muslimische Traditionen und Empfindungen nicht zu verletzen. „Aladin und die Wunderlampe“ zählt zu den besonders gelungenen Neuinszenierungen der Festspiele und ist ihr Eintrittsgeld wert (…)
 
Luise Glaser-Lotz

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