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Inhalt

Sind wir hier nicht schon einmal gewesen?
Ich habe das Gefühl, dass wir im Kreis laufen! - Hänsel und Gretel, im Wald verirrt. Zum wiederholten Male hatten sie eine rettende Spur im dunklen Wirrwarr ausgelegt und mit den Brotkrumen nun gänzlich die Orientierung verloren. Immer wieder neu gehen sie es an, herauszukommen. Dem ersehnten guten Ausgang entgegen. Die Hexe hat schon lange bevor sich die Geschwister verlaufen haben ihr Haus wieder hergerichtet und wartet.
Alles nimmt in der immer gleichen Bahn seinen vorherbestimmten Lauf. Alles?
Wie zum Beispiel das schöne schneeweiße Vöglein hier gelandet ist, weiß der Himmel; auszukennen scheint es sich jedenfalls keineswegs…

Es gibt wohl niemanden, der zu „Hänsel und Gretel“ als dem Grimmschen Märchenklassiker schlechthin nicht seit der eigenen Kindheit prägende Bilder im Kopf hat.
Mit der für acht Schauspieler eingerichteten Uraufführungs-Fassung von Mathias Frank, dem Gewinner des 2. Autorenwettbewerbes der Brüder Grimm Festspiele, wird es ein Wiedersehen geben, das ganz nah dran bleibt am Original. Das jenem mythischen Grund im Märchen nachspürt, an den die Brüder Grimm glaubten und den sie in der Niederschrift der Märchen stets erhalten wissen wollten.

„Hänsel und Gretel“ ist und bleibt also eine spannende und unterhaltsame Geschichte für ältere Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

URAUFFÜHRUNG
5. Juni 2015, 19:30 Uhr

Mitwirkende

Hänsel Marius Schneider
Gretel Katarina Schmidt
Stiefmutter/Frau des Hölzernen Dieners Nadine Buchet
Vater Benedikt Selzner
Hexe Hans B. Goetzfried
Weisser Vogel Carolin Freund
Hölzerner Diener Markus Gläser
Direktor des Märchenlandes/Köhler/Gnom Helmut Potthoff
Buch Mathias Frank
Regie Patrick Dollmann
Musik Johannes Malfatti
Bühnenbild Tobias Schunck
Kostümbild Ulla Röhrs
Maskenbild Wiebke Quenzel
Regieassistenz und Inspizienz Ute Ehrenfels
Technische Leitung Knud Kragh
Requisite Barbara Müller
Ton Jens Wunderle
Licht Oliver Ehmes
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 08.06.2015, Luise Glaser-Lotz

Im Bann der schaurigen Hexe

[...] zum zweiten Mal trug die Idee von Intendant Frank-Lorenz Engel, neue Autoren für die Veranstaltung über einen Wettbewerb zu suchen, reiche Ernte./ [...] [Mathias] Franks Geschichte bleibt nah am überlieferten Märchen, umgibt die beiden Hauptfiguren aber mit mehreren interessanten und originellen Figuren./ [...] Die Inszenierung unter der Federführung von Patrick Dollmann, ... steckt voller Dramatik und Gruseleffekten. Dazu tragen neben der Darstellungskunst der Schauspieler ... wieder eindrucksvolle Kostüme und Masken bei./ [...] Mit "Hänsel und Gretel", ... ist dem Team ... eine ansprechende Inszenierung ... gelungen.
Der Altersempfehlung (von acht Jahren an) sollten Eltern entsprechen.

Frankfurter Rundschau
Frankfurter Rundschau, 08.06.2015, Frank Sommer

Knusperhaus ohne Zuckerguss

[...] Franks großes Verdienst ist es, das Märchen von Verniedlichung zu befreien./[...] Getragen wird das Stück von einem starken Darstellerensemble: Katarina Schmidt und Marius Schneider geben ein glaubhaftes Geschwisterpaar. Benedikt Selzner spielt den Vater, Nadine Buchet darf als boshafte Stiefmutter wüten und keifen. Als hölzerner Diener ... ist Markus Gläser zu sehen. [...] Als weißer Vogel kommentiert Carolin Freund das Geschehen [...] Als Direktor des Märchenlandes und besonders als Köhler überzeugt Helmut Potthoff. / Unter der Hexenmaske muss sich Hans B. Goetzfried ganz auf die Wirkung seiner Stimme verlassen und schafft eine beeindruckende Leistung./ Die dichte Atmosphäre des Stücks ist auch der Musik von Johannes Malfatti zu verdanken [...]

Hanauer Anzeiger
Hanauer Anzeiger, 08.06.2015, Britta Hoffmann-Mumme

Wenn sich die Nackenhaare sträuben...

[...] [den] beklemmenden Gänsehaut-Faktor arbeitete das Ensemble der Festspiele unter der Regie von Patrick Dollmann gekonnt heraus [...]/ Machen Sie sich auf einige hochemotionale Momente gefasst, wenn Sie sehen, wie ein Vater um seine Kinder bangt und eben diese Kinder verzweifelt schreiend durch den Walt irren./[...] Das Ensemble schafft es ... das Publikum in den Bann zu ziehen [...] Dazu tragen neben den schauspielerischen Leistungen aber auch Details Drumherum bei: Sphärisch-unheimliche Musik im Hintergrund, Nebel und Rauch und vor allem zwei Wald-Schattenwesen[...] / insgesamt ist das Märchen von Patrick Dollmann eine runde Sache und empfehlenswert.

Offenbach Post
Offenbach Post, 08.06.2015, Dirk Kögel

Altes Märchen neu erzählt

Patrick Dollmann (Regie) hat in der atmosphärisch überzeugenden Inszenierung fantastische Bilder auf der von Tobias Schunck entworfenen Bühne gefunden [...]/ mit Hans B. Goetzfried [...] steht wohl die böseste und grausamste Hexe seit Festspielgedenken auf der Bühne./[...] Regisseur Patrick Dollmann hat ein Ensemble durch die Märchenversion von Mathias Frank geschickt, das die Rollen glaubhaft, mit Leib und Seele und ohne übertriebenes Pathos verkörpert./[...] Das und so vieles andere nimmt mit auf eine höchst abenteuerliche Märchenreise, die auch Erwachsenen einen Grusel beschert./ [...] Ton- und Lichteffekte verdichten die Atmosphäre./
"Hänsel und Gretel", ein altes Märchen neu erzählt, von den Premierengästen belohnt mit dem Schlussapplaus im Stehen.

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