Der zerbrochne Krug (Grimm Zeitgenossen)

Bgf2020-02 Der Zerbrochne Krug 1

INHALT Nach Oben

Dorfrichter Adam steht ein anstrengender Gerichtstag bevor. „Ein Krug. Ein bloßer Krug, dem Amte wohlbekannt“ ist Verhandlungsgegenstand. Dieser ist in der Nacht zerbrochen und nun beklagt die Besitzerin Marthe Rull den Bauernsohn Ruprecht Tümpel als Täter. Für Gerichtsrat Walter wirft nicht nur Adams Prozessführung, sondern auch sein lädierter Zustand und das Fehlen seiner Amtsperücke Fragen auf. Im Laufe des Tages werden sogar die Fußspuren des Teufels im Schnee entdeckt und beinahe die ganze Welt scheint in Scherben zu zerbrechen.
Wilhelm Grimm fand für Kleists „Krug“ besonders lobende Worte: „Es gebricht diesem Lustspiele keinesweges an komischer Kraft, mehrere Szenen […] sind sehr ergötzlich, und was die Gründlichkeit der Arbeit, das Eindringen in den Gegenstand betrifft, und den Fleiß und Scharfsinn in der Ausführung, so erhebt es sich weit über die gewöhnlichen Erscheinungen des Tages, […].“ Kleists handfeste Komödie um das wohl berühmteste Requisit der Theatergeschichte strotzt vor Sprachwitz und bäuerlicher Derbheit und garantiert einen mitreißenden Theaterabend mit bester Unterhaltung.

BESETZUNG Nach Oben

Walter, Gerichtsrat Christopher Krieg
Adam, Dorfrichtter Hartmut Volle
Licht, Schreiber Dieter Gring
Marthe Rull Barbara Krabbe
Eve, ihre Tochter Katja Straub
Veit Tümpel, ein Bauer Detlev Nyga
Ruprecht, sein Sohn Florian Rast
Brigitte Andrea Wolf
Erste Magd Liese Annalisa Stephan
Zweite Magd Margarethe Marina Lötschert
Ein Bedienter Jonas Milke

KREATIVTEAM Nach Oben

Autor Heinrich von Kleist
Regie Frank-Lorenz Engel
Musik Valentin von Lindenau
Bühnenbild Hans Winkler
Kostümbild Ulla Röhrs
Maskenbild Wiebke Quenzel
Regieassistenz/Inspizienz Jonas Milke

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